Neues Jahr…

Hallo Ihr Lieben,

wieder ist sehr viel Zeit verstrichen bis zu meinem Eintrag. Das tut mir leid, ich hatte in letzter Zeit sehr mit täglichen Stromausfällen und dem Internet kämpfen. Heute möchte ich Euch einen kurzen Überblick über meine Erlebnisse im neuen Jahr 2016 sowie noch einen Einblick in meinen Urlaub Ende des Jahres 2015 geben.Dann fange ich mal an 🙂

Nachdem sich die letzten Freiwilligen nach Weihnachten wieder auf den Heimweg gemacht haben, startete ich meine Reise in Richtung Kigoma bzw. Tanganjikasee. Jetzt fragt Ihr euch bestimmt: Kigoma und Tanganjikasee? ALSO: Kigoma (nach Lonely Planet ein „heruntergekommenes, aber sehr freundliches Städtchen“) ist eine Distrikthauptstadt und liegt im Westen von Tansania, direkt am Tanganjikasee. Der Westen Tansanias ist ein raues Grenzland mit wenigen Touristen, der Tanganjikasee ist der längste und tiefste See der Welt und bezogen auf das Wasservolumen der zweitgrößte See der Erde. Dies mal zu den Fakten.

Zusammen mit Lotte und Markus machte ich mich mit dem DallaDalla auf den Weg in Richtung Nyankanazi, um dort in einen Reisebus umzusteigen. Doch leider dauerte unsere Fahrt etwas länger als geplant (wie es bei allem eigentlich üblich ist hier in Tansania), deshalb durften wir uns ein kleines gemütliches Guesthouse in Nyankanazi suchen, um dort zu nächtigen. Gut ausgeschläfen ging unsere Fahrt dann am nächsten Tag weiter. In Kigoma angekommen wurden wir vom Sohn meines Nachbarn, der eigentlich der Sohn eines Freundes meines Nachbarn ist (!!??), abgeholt. Gastfreundlich, wie es alle Tansanier sind, wurden wir auch sofort zum Schlafen bei ihm eingeladen. Nach einer sehr ausführlichen Stadtführung mit Besichtigung eines Museums (Livingstone Memorial Museum: bis auf eine kleine Ausstellung über Sklavenhandel und einer Nachstellung der Begegnung des Reisejournalisten Henry Morton Stanley und dem verschollenen berühmten Forscher Dr. Livingstone war leider nicht viel zu sehen), der Besichtigung eines bekannten Nobelhotels Kigomas und dem Besuch eines der ältesten Märkte Tansanias machten wir uns auf dem Weg zum einen Strand, um endlich ins Wasser springen zu können. Für den Abend hatten wir uns dann noch ein schöne Übernachtungsmöglichkeit direkt am Strand gesucht. Die restlichen Tagen verbrachten wir dann überwiegend am Strand, um die Möglichkeit, schwimmen zu gehen, voll auszunutzen (der Tanganjiasee enthält im Gegensatz zum Victoriasee keine Bilharzioseerreger). Noch erwähnenswert ist unser Zusammentreffen mit diebischen Affen, die uns bei unserem Sonnenbad störten. An Silvester haben wir uns dann auf die Suche nach einer Party gemacht und wurden neben unserem Hotel gleich fündig. Hier spielte eine Live-Band, was in Tansania sehr selten ist. Den ganzen Abend über war es sehr ruhig, doch kurz vor Mitternacht kam auf einmal Schwung rein und alle machten sich auf den Weg zur Tanzfläche, um pünktlich zum neuen Jahr mit dem vollen Bier in der Hand auszuflippen. Am nächsten Tag machten wir uns dann sehr früh (5 Uhr, dies bedeutete sehr wenig Schlaf in dieser Nacht) wieder auf den Heimweg.

Am 4. Januar war dann wieder Arbeit angesagt. Ich habe meine Arbeitskollegen oft ins Feld begleitet und durfte jede Menge Laptops reparieren. Bis auf den ein oder anderen Clubbesuch oder Ausflug nach Bukoba war es im Januar nicht ganz so spektakulär, wie es im Februar sein wird. Im Februar steht mein Zwischenseminar in Karatu (in der Nähe von Arusha) sowie der Besuch von meiner Freundin und zwei weiteren Freunden an. Juhu!! Auch davon werde ich dann euch natürlich berichten!

Bis bald!
Euer Raphael

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